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TigerKids wirkt!

Foto Kinder gehen zur Schule

Mehr Bewegung

Gesündere Ernährung


Foto Eltern, Mutter, Vater und Kind lachen auf Pick Nick Decke

Weniger Übergewicht

Wissenschaftlich belegt

TigerKids ist ein kostenfreies Präventionsprogramm, das nachweislich das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Kindern verbessert. Eine in Bayern durchgeführte Evaluation (publiziert in Clinical Nutrition) mit 64 teilnehmenden Kindergärten zeigt bereits nach 6 Monaten deutliche Effekte:

Gesündere Ernährung

 

  • TigerKids-Kinder essen signifikant häufiger Obst und Gemüse.
  • TigerKids-Kinder trinken signifikant weniger kalorienreiche Getränke.

 

 

 

Weniger Übergewicht

  • Besonders hervorzuheben ist, dass Kinder aus Familien mit erhöhtem Risiko für Übergewicht überdurchschnittlich stark von dem Programm profitieren.
  • Übergewicht und Adipositas treten im ersten Jahr in TigerKids-Kindergärten seltener auf als in Einrichtungen ohne Programmteilnahme.

 


Rückmeldungen aus der Praxis

Zusätzlich zur Evaluation zeigen Rückmeldungen aus 42 Kindergärten, die TigerKids in der Pilotphase umgesetzt haben, deutliche Veränderungen im Alltag:

Gesündere Ernährung

  • 98 % berichten von einer gesünderen Pausenverpflegung.
  • 100 % beobachten einen erhöhten Verzehr von Obst und Gemüse.
  • 85 % stellen einen geringeren Konsum von Süßigkeiten fest. 
  • 80 % sehen eine Zunahme kalorienarmer Getränke.

Mehr Bewegung

  • 100 % geben an, dass sich die tägliche Bewegungszeit um mehr als 30 Minuten erhöht hat.
  • Der Anteil der Kinder mit über einer Stunde täglicher Bewegung stieg von 12 % auf 43 %.

Quellen:

  • Bayer, O., von Kries, R., Strauss, A., et al. (2009). Short- and mid-term effects of a setting-based prevention program to reduce obesity risk factors in children: A cluster-randomized trial. Clinical Nutrition, 28, 122–128.
  • Strauß, A., Herbert, B., Mitschek, C., Duvinage, K., & Koletzko, B. (2011). TigerKids: Erfolgreiche Gesundheitsförderung in Kindertageseinrichtungen. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 54. https://doi.org/10.1007/s00103-010-1225-6