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Resilienz

Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, Herausforderungen und belastende Situationen durch Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu bewältigen. Das Leben eines Kindes ist von Veränderungen und unterschiedlichen Belastungen geprägt. Freundschaften verändern sich, es kommt zu Streitigkeiten oder anderen Situationen, die für Kinder – und auch für Bezugspersonen – herausfordernd sein können. Manche Kinder reagieren darauf besonders sensibel, während andere solche Erfahrungen gut bewältigen und sogar daran wachsen. Diese Kinder verfügen über eine stärkere Resilienz.
 
Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, sondern kann gezielt gefördert und gestärkt werden. Eine liebevolle und unterstützende Umgebung schafft dafür wichtige Voraussetzungen.
 
Rönne-Böse und Fröhlich-Gildhoff betonen, dass bereits in der frühen Kindheit Verhaltensauffälligkeiten entstehen können, die sich im weiteren Entwicklungsverlauf verfestigen. Durch gezielte Resilienzförderung im Kindesalter können solche Entwicklungsverläufe abgeschwächt oder verhindert werden.

Tipps

Hier finden Sie 4 Tipps, um die Resilienz von Kindern zu stärken:

 Seien Sie ein Vorbild

Zusammenhalt fördern

Ermutigen Sie Kinder, aufeinander zuzugehen und sich gegenseitig zu unterstützen. Positive soziale Erfahrungen stärken Empathie, Konfliktfähigkeit und Vertrauen in die eigenen sozialen Fähigkeiten.

Greifen Sie auf Rituale zurĂĽck

GefĂĽhle wahrnehmen und benennen

Lassen Sie alle Gefühle des Kindes – ob positiv oder negativ – zu. Helfen Sie dem Kind, Emotionen wahrzunehmen und auszudrücken. Wer Gefühle versteht, kann besser damit umgehen.

Bauen Sie entspannte Aktivitäten in den Tagesablauf ein

Herausforderungen ermöglichen

Geben Sie Kindern die Möglichkeit, Aufgaben selbstständig zu lösen, z. B. die Schnürsenkel selbst binden. Eigenes Ausprobieren fördert Kreativität und Selbstvertrauen.

Starten Sie entspannt in den Tag

Rückschläge bewältigen

Lassen Sie auch zu, dass das Kind scheitert. Kinder lernen, mit Rückschlägen umzugehen und neue Lösungen zu probieren, um ihre Ziele zu erreichen. Unterstützen Sie die Kinder bei Bedarf, aber greifen Sie nicht zu früh ein.

Quellen: